Büsing Online Marketing Oldenburg

Das perfekte Artikelbild – Produktbilder für Amazon Ebay und den eigenen Shop

Das perfekte Produktbild – Größe, Gestaltung, Tipp und Tricks

Die Anforderungen der einzelnen Plattformen (eigener Shop, Ebay, Amazon, Google und Co) sind oft unterschiedlich. Weil man aber oft nicht für jedes Listing verschiedene Bilder machen und gestalten kann, gebe ich hier die wichtigsten Hinweise.

Die Größe der Produktbilder in Pixel und KB

Als Größe empfehle ich 2000×2000 bis 2500-2500 Pixel. Ganz wichtig ist eine quadratische Form. Diese ermöglicht einem im eigenen Shop variable Gestaltungsmöglichkeiten. Viel mehr ist es allerdings die Vorgabe von Amazon, Ebay und weiteren Marktplätzen. Nutzen Sie kein Format mit gleichen Seitenlängen, verschwenden Sie Fläche, um den Artikel darzustellen. Wichtig – Einige Marktplätze und Shops stellen eine Lupe für Produktbilder. Diese wird von Kunden gewünscht, vorausgesetzt und aktiviert sich erst ab einer gewissen Pixelgröße. Mit 2000×2000 sind Sie auf der sicheren Seite.

Grundsätzlich gibt – „Bist du in Rom, dann mache es wie die Römer“ oder übertragen „Setze das bestmöglich um, was die Plattform vorgibt.“

Als Richtwert der kB zahlen würde ich ca. 300 kB angeben. Bei der Pixelgröße sollten Produktdetails weiterhin sehr gut zu sehen sein. Informieren Sie sich über gute Programme, welche Bilder herunterrechnen können. Diese holen noch mehr Qualität nach dem Herunterrechnen der Bilder heraus. Ich rate dazu Bilder auf diese Größen herunterzurechnen, damit es zu schnellen Ladezeiten der Artikelseiten kommt. Da unsere Internetverbindung immer schneller wird, ist es in Zukunft auch möglich, das wir noch größere Bilder darstellen, ohne dass es zu Ladeverzögerungen kommt.

Anmerkung: Ja, einige Marktplätze und Seiten haben eigene Tool zur Bildernachberechnung. Trotzdem würde ich diesen Punkt in die eigenen Hände nehmen. Dann ist man auf der sicheren Seite.

Wie gestalte ich die Produktfotos?

Bild 1 ist das Hauptbild des Produktes. Es sollte eindeutig Ihr Produkt zeigen und positiv darstellen. D.h. es sollte komplett, die Fläche des Bildes möglichst ausfüllen, scharf und auf weißem Untergrund bzw. freigestellt dargestellt werden. Freigestellt bedeutet, dass nur das Produkt auf dem Bild zu sehen ist. Der Rand oder Hintergrund würde gelöscht, sodass das Bild transparent wird, wo der Artikel nicht zu sehen ist.

Besonders bei Bild 1 legen viele Plattformen Wert auf Qualität. Da ist ein weißer Hintergrund sehr wichtig.

Hinweis – Seien Sie trotzdem kreativ. Schneiden Sie bei einem länglichen Artikel das Bild so, dass das Objekt von Ecke zu Ecke geht. Lässt sich das Objekt nur sehr schwer darstellen, weil es sehr schmal ist, dann verändern Sie die Perspektive.

Es ist elementar, dass der Kunde den bestmöglichen Eindruck vom Produkt von Anfang an erhält. Es wäre negativ, wenn ein Kunde aufgrund eines Bildes klickt, aber anhand der weiteren Bilder und Informationen schnell die Seite verlässt. Das ergibt dann eine hohe Absprungrate und hat negative folgen auf das Ranking Ihres Produktes.

Bild 2,3,4,…

Bei Artikelbild 2,3,4 und Folgenden haben Sie mehr Freiheiten. Sie können es auch mal einen Hintergrund versuchen. Ambientebilder setzen einen Gegenstand schön in Szene.

Vorschlag für weitere Bilder:

Der Artikel sollte mindestens vier Bilder haben. Mehr Bilder sind noch besser!

Schaffen Sie mit Ihrer Bildsprache und Details einen Wiedererkennungswert!

Wie mache ich das beste Artikelbild? Fotos machen und bearbeiten.

Je besser das Foto, desto einfach ist die Bildbearbeitung!

Zur Bildbearbeitung – Ich werde keine Universalanleitung schreiben können. Sie sollten sich mit einem Programm der Bildbearbeitung vertraut machen. Meiner Erfahrung nach reichen einfache und kostenlose Programme wie Paint.net. Ist das Foto gut gemacht muss es oft nur noch zugeschnitten, die Größe angepasst und benannt werden.

Original
Bearbeitet

Kleiner Tipp: Auch wenn Sie einen weißen Hintergrund / Untergrund genutzt haben, ist dieser doch nicht immer ganz weiß. (siehe Bild) Geben Sie dem Bild dann mehr Helligkeit, Kontrast und evtl. etwas mehr Farbe. Sie erhalten dadurch schnell einen schönen weißen Hintergrund.

Achtung – Sie kennen Ihr Produkt. Achten Sie auf die Darstellung

Nicht vergessen – Nutzen Sie den Namen Ihrer Bilder. Es wäre zu schade, wenn die Google Bildersuche und weitere Vorteile ungenutzt lassen. Nennen Sie Ihr Bild nicht 123.jpg. Besser ist eine kurze Kombination der Keywords. Im eigenen Shop vergeben Sie auch immer die Alt Angaben für die Bilder. So weiß gleich jeder Crawler was auf dem Bild zu sehen ist.

Rechtliches

Informieren Sie sich gut. Was darf und was darf nicht zu sehen sein.

Als Beispiel – Sonnenschirme stehen im offenen Zustand nur, wenn Betonplatten o.ä. den Stand festigen. Nur so kann man gute Produktbilder von Sonnenschirmen machen. Einige Verkäufer bildeten die Betonplatten mit ab. Obwohl die Verkäufer explizit darauf hinwiesen, dass die Platten nicht im Lieferumfang enthalten wären, war es ein rechtlicher Fehler von den Verkäufern. Es gab viele Klagen und einige Verkäufer mussten viel Geld zahlen.

Also informieren Sie sich bitte gut – Was darf auf dem Bild zu sehen sein und was nicht.

Zusammenfassung: Achten Sie auf eine quadratische Form in ausreichender Größe (hier Pixel). Rechnen Sie das Bild herunter, damit es schnell geladen wird. Besonders beim ersten Bild sollte der Hintergrund weiß sein. Setzen Sie Ihr Produkt mit genügend Bildern gut in Szene, benennen Sie die Bilder guten und achten Sie auf die rechtlichen Aspekte.

Erarbeiten Sie sich einen Ablauf ein Konzept.

Die ganzen Punkte mögen auf den ersten Blick sehr viel erscheinen. Mit dem richtigen Ablauf ergibt sich alles von alleine.

Ihre Bilder sind dann von hoher Qualität, machen aus SEO Sicht alles richtig, werden einen hohen Wiedererkennungswert und eine gute Bildsprache haben. Damit fühlt sich der Kunde und die Plattform wohl. Das wird positive Auswirkungen auf Ihr Ranking und die Klicks haben.

Am Ende bedeuten die perfekten Bilder mehr Umsatz und mehr Gewinn für Sie!

Die mobile Version verlassen